A – C
Abfasen (siehe Fase)
ABS-Kante
Kunststoff-Umleimer aus Acrylnitril-Butadien-Styrol. ABS-Kanten sind in allen Farben lieferbar und ein beliebter Umleimer für dekor- oder direkt beschichtete Platten.
Arbeiten
Spannungsvorgänge im Holz, die durch Aufnahme von Feuchtigkeit oder Trocknung entstehen (siehe auch Quellung, Schwinden).
Arbeitsplatten
Arbeitsplatten sind Spanplatten, die mit einem hochwertigen, wasserabweisenden Schichtstoff bezogen worden sind. Wegen der abgerundeten Kanten spricht man auch von Postforming-Arbeitsplatten (siehe Postforming).
Astigkeit
Man spricht von Astigkeit, wenn Äste im Schnittholz sind.
Ausgleichsfeuchte
Holz hat die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und abzugeben. Das Volumen verändert sich, das Holz schwindet und quillt. Dies geschieht bei Änderung der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit. Mit der Zeit nimmt das Holz auch einen anderen Wert an. Die dem jeweiligen Klima angepasste Holzfeuchte ist die Ausgleichsfeuchte des Holzes.
Aussenfurniere
Aussenfurniere sind Deckfurniere. Benannt werden sie nach ihrem Verwendungszweck, wie beispielsweise für Aussenflächen von Möbeln.
B
Balken
Schnittholz, dessen grösste Querschnittseite mindestens 20 cm breit ist.
Bauholz
Holz, das im Baubereich für Hilfkonstruktionen wie Schalungen oder Stützen verwendet wird.
Beizen
Holz kann durch Begasung mit Ammoniak oder durch flüssige Beizen in seiner natürlichen Holzfarbe verändert, also gebeizt werden, wobei die Holzstruktur erhalten und sichtbar bleibt.
Beschläge
Wichtig bei der Möbelherstellung. Dazu gehören Griffe, Bänder, Schubladenführungen, Scharniere, Schlösser und vieles mehr.
Blindholz
Sammelbegriff für Holz, das als nichtsichtbares Konstruktionsholz verwendet wird, z.B. als Trägermaterial von Furnieren. Blindholz findet man z.B. zwischen den Decklagen von Tischlerplatten.
Bläue
Blauschwarzer Pilz, der das Holz dunkel verfärbt und zu Anstrich- und damit zu Holzschäden führen kann.
Brett
Mindestens 8mm dickes, aber weniger als 4cm starkes Holzteil von mindestens 8cm Breite.
Brettschichtholz
Häufig wird Brettschichtholz als Leimholz bezeichnet. Dies ist jedoch nicht korrekt. Bauteile aus Leimholz haben keine Tragwirkung, die aus Brettschichtholz dagegen schon. Brettschichtholz besteht aus einzelnen flachkantigen Brettern, die aufeinandergeschichtet und miteinander verleimt werden. Brettschichtholz besteht meistens aus Fichtenholzbrettern, die auf eine gleiche Holzfeuchte getrocknet werden, damit später keine Schwindverformungen auftreten. Die Bretter werden gehobelt und nach strengen Qualitätsrichtlinien sortiert. In die Endstücke werden zinkenförmige Profile gefräst und die Bretter werden dann miteinander verleimt, so dass theoretisch eine unendliche lange Lamelle entsteht. Die Lamellen werden gekürzt, verleimt, aufeinandergestapelt und mit hohem Druck verpresst. Dadurch entstehen Holzbauteile von sehr hoher Festigkeit und Tragfähigkeit, die die guten Eigenschaften des Vollholzes noch übertreffen. Während des Herstellungsverfahrens ist es durchaus mäglich, auch gekrümmte Bauteile zu fertigen.
Brinell
Masseinheit zur Berechnung der Holzhärte, so genannt nach dem Erfinder des Messverfahrens, dem schwedischen Metallurgen J.A. Brinell (1849–1925).
C
(Keine Einträge.)











